WICONA Objekt erhält Deutschen Fassadenpreis

Die von dem Berliner Architekturbüro Staab Architekten durchgeführte Sanierung des Hochhauses der Hochschule Darmstadt (h_da) ist mit dem Deutschen Fassadenpreis 2013 für vorgehängte hinterlüftete Fassaden ausgezeichnet worden. WICONA hat für dieses Objekt Aluminium-Systemteile der Serien WICLINE und WICTEC geliefert.

Verliehen wurde die Auszeichnung im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main. Insgesamt gingen 117 Bewerbungen beim Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden ein, der den Preis seit zehn Jahren vergibt.
„Das Hochhaus C10 ist ein Beispiel eines überzeugenden Einsatzes vorgehängter hinterlüfteter Fassaden, die die Nachkriegsmoderne zeitgemäß weiterdenken, indem sie dem Haus eine ausgeprägte ‚Strahlkraft‘ verleihen“, heißt es in der Jury-Begründung. „Der Ansatz überzeugte in seinem ganzheitlichen Anspruch, der gestalterische Herausforderungen mit funktionalen Erforderlichkeiten in einer beispielhaften Weise miteinander verbindet.“
Im Zuge der Grundinstandsetzung wurde das 60 Meter hohe und 1963 fertiggestellte Gebäude bis auf den Rohbau zurückgebaut, die Fenster ersetzt und die Außenwände mit vorgehängten hinterlüfteten Fassaden versehen. Die Nordseite des Hochhauses wurde großflächig verglast, während auf der Südseite markante Verschattungselemente angebracht wurden, um der Aufheizung der Räume durch Sonneneinstrahlung entgegenzuwirken. Diese dreidimensional gefalteten Fassadenelemente aus Aluminium dienen als feststehender und wartungsfreier Sonnenschutz.

Von WICONA stammen die als elementierte Fensterfassade und in Form von Fensterbändern ausgeführten Konstruktionen auf Basis der Serie WICLINE 75 evo. Außerdem sind Teile der Fassade als Pfosten-Riegelkonstruktion WICTEC 50 mit integrierten Andruckprofi-len zum Einsatz gekommen.

Durchgeführt wurde die Sanierung vom Berliner Büro Staab Architekten, dessen Arbeit bereits im Juli 2013 mit einer Auszeichnung beim Deutschen Architekturpreis gewürdigt wurde. Die Metallbauarbeiten ausgeführt hat die Heinrich Würfel Metallbau GmbH & Co Betriebs KG. Das 16geschossige Gebäude wird von den Fachbereichen „Mathematik und Naturwissenschaften“, „Elektrotech-nik und Informationstechnik“ und in geringerem Umfang auch von den Fachbereichen „Informatik“ sowie „Maschinenbau und Kunststoff-technik“ genutzt. Daneben ist hier auch der AStA, das Student Service Center und das Präsidium mit der zentralen Hochschulverwaltung zu finden.

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