Systemletter 03/2009: Bauen für die Zukunft heißt: Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit in der Gebäudearchitektur zielt auf Energieeffizienz und Klimaschutz und bedingt in erster Linie dem möglichst sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Der Nachhaltigkeitsfaktor eines Gebäudes wird in Zukunft immer mehr zum Beurteilungskriterium für Käufer, Mieter, und Investoren.

Das beweist nicht zuletzt die wachsende Zahl an Zertifikaten für Gebäude, die nach festgelegten Kriterien die Nachhaltigkeit eines Gebäudes beurteilen,
wie z. B.:

  • DGNB-Gütesiegel (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen):
    es fordert eine integrale Planung samt Festlegung von Nachhaltigkeitszielen und berücksichtigt Ökologie und Ökonomie.
  • Passivhauszertifikat:
    begrenzt den jährlichen Heizwärmebedarf auf 15 kW/h je m² Wohnfläche, damit ein Gebäude allein aus passiven Energiequellen beheizt werden kann und kein aktives Heizsystem benötigt. Dazu wird vom Passivhaus- Institut ein Uw-Wert von Fenstern und Glasfassaden von ≤ 0,8 W/(m²K) gefordert.
  • Minergie-Standard (Schweiz):
    beurteilt die Nachhaltigkeit u. a. durch festgelegte Energie- Kennzahlen für Gebäude. Das Minergie-Label für Fenster z. B. wird vergeben, wenn ein zweiflügeliges Stulpfenster den anspruchsvollen Dämmwert von Uw=1,0 W/(m²K) erreicht.

Aluminium wird nicht „verbraucht“, sondern „genutzt“

Von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling: Aluminium ist ein prädestinierter Werkstoff für ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit. Im Produktionsprozess wurde in den letzten Jahren der Energieaufwand bei der Elektrolyse deutlich reduziert.

Nur 5% des ursprünglichen Energieeinsatzes sind für die Aluminiumherstellung aus Recyclingmaterial nötig. Durch die hohe Materialgüte verbleibt Aluminium über einen langen Zeitraum in der Nutzung, ohne aufwändige Schutzmaßnahmen gegen Bewitterung, Korrosion oder Pilzbefall. Und wenn nach vielen Jahren die Fassaden oder Fenster ausgetauscht werden müssen, landen die Profile nicht auf dem Sondermüll, sondern stellen eine wertvolle Recycling-Quelle dar.

Die Recyclingraten von Aluminium liegen in den wichtigsten Verwendungsbereichen zwischen 95 und 100 Prozent. Aluminium wird also überwiegend nicht „verbraucht“, sondern „genutzt“ und anschließend immer wieder erneut nutzbar gemacht.

WICONA hat die richtigen Lösungen für nachhaltiges Bauen

Und das mit Brief und Siegel:
als Aluminiumprofilkonstruktionen erfüllen sie die anspruchsvollen Kriterien aller genannten Gebäudezertifikate eindrucksvoll und haben damit maßgeblich zur Zertifizierung der hier abgebildeten Objekte beigetragen. WICONA hat schon vor vielen Jahren eine führende Rolle in diesem Bereich übernommen und kann auf eine jahrzehntelange Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zurückgreifen. Dadurch können Sie auf ein großes Portfolio von Produkt- und Serviceleistungen zugreifen, um auch Ihr Objekt nachhaltiger und zukunftsorientierter zu gestalten.

Umweltdeklaration EPD auf Knopfdruck

WICONA bietet als erste Profilsystem-Marke einen ganz besonderen Service zum Thema Nachhaltigkeit: Die Environmental Product Declaration (EPD), die den gesamten Lebenszyklus von Bauprodukten einschließlich der Umweltauswirkungen erfasst. Diese kann nach den internationalen Standards ISO 14025 und ISO 21930 durch die Kunden-Software WICTOP generiert werden.

Diese Systemprodukte kamen bei den dargestellten zertifizierten Objekten zum Einsatz:

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