Spiegel Verlag baut auf WICONA

Für die über 25.000 m² WICONA Systemkonstruktionen am neuen, imposanten Firmensitz der Spiegel-Gruppe an der Ericusspitze nahe der HafenCity Hamburg und für das benachbarte Ericus-Contor wurden unterschiedlichste Sonderlösungen für Doppel-, Element-, SG-Fassaden und Fenster entwickelt. Für das Ulmer Systemhaus und das Fassadenbau-Unternehmen Schindler aus Roding bedeutet dieser Auftrag konstruktiv wie logistisch eine ebenso große wie reizvolle Herausforderung.

Den Namen für das einzigartige Projekt in Hamburg gibt das Grundstück auf einer Landspitze am Ende des Brooktorkais: die Ericusspitze. Dreiseitig vom Wasser umgeben, treffen hier die östliche HafenCity und die Innenstadt aufeinander. Investor und Bauherr ist die Robert Vogel GmbH & Co. KG (Hamburg); der Entwurf stammt von dem dänischen Architekturbüro Henning Larsen Architects. Das gesamte Investitionsvolumen liegt bei ca. 180 Mio. €. In exponierter Lage entstehen rund 50.000 m² Bürofläche. Davon werden ca. 60 Prozent von der Spiegel-Gruppe langfristig gemietet, 40 Prozent entstehen als frei vermietbare Fläche im daneben liegenden Ericus-Contor.

WICONA Geschäftsführer Arnd Brinkmann: „Die Komplexität und Vielfalt der Konstruktion bei gleichzeitig engstem Terminplan setzt eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen WICONA und Schindler voraus. Hier ist es von Vorteil, dass wir uns seit Jahren gut kennen und vertrauensvoll zusammenarbeiten.“
Eine umfangreiche Palette an objektspezifischen System- und Profilentwicklungen waren für die WICONA Fassaden und Fenster erforderlich, um alle Anforderungen, wie z. B. einen Gesamt- U-Wert unter 1,0 W/(m2K), erfüllen zu können. Die Bauelemente der Doppelfassade mit einer Größe von 3650 x 2700 mm und einer Tiefe von 450 mm werden durch die Schindler GmbH komplett als Sonderkonstruktionen vorproduziert und dann vor Ort nur noch montiert. Das Gebäude der Spiegel-Gruppe erhält eine Kombination aus einer Doppelfassade mit Holz-Einsatzelementen und Dreifach-Isolierverglasung, einer Pfosten-Riegel-Fassade und einem Fassadenteil in Structural-Glazing-Bauweise. Im Ericus-Contor kommen ebenfalls eine Doppelfassade und eine Pfosten-Riegel-Fassade zum Einsatz, ergänzt durch eine Aluminium-Lochfensterkonstruktion.

Das Energie- und Technikkonzept des Spiegel-Gebäudes berücksichtigt in gleicher Weise Aspekte der Ökologie, der Wirtschaftlichkeit und Sozialverträglichkeit. Daher ist Nachhaltigkeit das Prinzip der integrierten Planung. Das neue Verlagshaus soll mit dem höchsten Umweltzeichen der HafenCity Hamburg in Gold zertifiziert werden.

Alle Fassaden sind energetisch so konstruiert und optimiert, dass sie den angestrebten U-Wert von ≤ 1,0 W/(m²K) erreichen. Aus diesem Grund werden die auf das Raster von 1350 mm abgestimmten Fassadenelemente in eine feststehende Glasfläche von 950 mm Breite (raumhoch) und einen opaken Öffnungsflügel von 400 mm unterteilt. Die Gesamtkonstruktion wird bei der Schindler GmbH in Elementbauweise vorproduziert und anschließend vor Ort installiert. Diese Vorgehensweise verkürzt die Montagezeiten und sorgt für höchste Ausführungspräzision im Detail.
Geplanter Fertigstellungstermin für den gesamten Komplex ist Ende 2010.

Spiegel- Verlag


Bilder: Henning Larsen Architects / on3 studio / WES&Partner

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