Integrierter Sonnenschutz für die Fassade

WAREMA und Hydro Building Systems stellen neues System zur BAU 2007 vor.

Bei Bauprojekten gehören die Schnittstellen zwischen verschie­denen Gewerken zu den sensiblen Bereichen in punkto Ausführungssicherheit. Besonderes Augenmerk erfordert die Verbindung von Fassaden­konstruktion und Sonnenschutzsystem, vor allem wenn dessen Montage nachträglich erfolgt.

Für diese Verbindung gibt es nun eine neue Lösung: ein Sonnenschutzsystem, das direkt in die Fassaden­konstruk­tion integriert ist. Entwickelt wurde es von den führenden Unternehmen für Sonnen­schutz- und Fassaden­systeme – WAREMA, Markt­heiden­feld, und Hydro Building Systems, Ulm, unter dem Marken­dach von WICONA. Die neue Lösung gewährleistet eine einfache Planung und Montage sowie ein hohes Maß an Ausführungs­sicherheit.

Die Integration bringt viele Vorteile:

  • Die Befestigungselemente für den Sonnenschutz sind ein Teil der Fassadenkonstruktion und somit auf die gefor­der­ten statischen Belastungen ausgelegt und geprüft.
  • Aufgrund dieser Integration wird ausgeschlossen, dass die Befestigungselemente falsch positioniert werden.
  • Außerdem entfällt ein Bohren an der Fassade, bei dem z.B. Kabel beschädigt werden könnten.
  • Führungsschienen oder Spannseilhalter des Sonnen­schutzes sind ebenfalls in die Fassadenkonstruktion integriert. Auch hier können Montagefehler und daraus resultierende Funktionsstörungen ausgeschlos­sen werden.
  • Die Montage des Sonnenschutzes an der Fassade geht rasch vonstatten, das System wird in die Fassade lediglich eingehängt. Eine schwimmende Lagerung kompen­siert thermisch bedingte Längen­änderun­gen und ver­mei­det entsprechend bedingte Funktions­störungen.
  • Die Abmessungen für den Sonnenschutz ergeben sich unmit­tel­bar aus den Fassadenmaßen. Daher entfällt ein Auf­maß auf der Baustelle oder eine aufwendige Datenermitt­lung aus Zeichnungen. Gelieferte Sonnen­schutz­produkte sind pass­genau zur Fassade.

Die neue Lösung überzeugt jedoch nicht nur bei Planung und Montage. Auch im Betrieb hat der Nutzer große Vorteile. Durch die im Pfostenprofil integrierte Führungsschiene wird der Lichtspalt zwischen Lamelle und Pfosten auf ein Minimum reduziert. Deshalb kann das Sonnen­schutz­system zugleich den Blendschutz sicherstellen. Die Integration der neuen Lösung in die Fassadenkonstruktion verringert darüber hinaus die Wind­anfälligkeit in erheblichem Maße. Einsetzbar sind beispiels­weise wind­stabile Raffstore, die sogar Windgeschwindig­keiten bis 25 m/s standhalten.

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