PR - Steen Elsted Andersen

WICONA trifft Rudi Scheuermann

Es waren die weisen Worte von Mark Aurel, der uns wissen ließ, man solle sehen, was unter der Oberfläche liegt. Seitdem kennt man dieses alte Sprichwort in vielerlei Varianten: Ziehe keine voreiligen Schlüsse! Der äußere Schein trügt...

Tatsächlich hat der Ruf der Oberfläche im Laufe der Jahrhunderte stark gelitten. Für Architekten hingegen erweist sich die Oberfläche als Hilfsmittel bei der wohl wichtigsten Designfrage unserer Zeit: Wie bauen wir nachhaltiger und zukunftsgerichtet? Selbstverständlich konnten wir durch Fassadensysteme schon immer die Entwicklung der Architektur nachvollziehen, von einfachen Wänden aus Stroh und Lehm bis hin zu den prachtvollen Kuppeln der Renaissance und der geometrischen Komplexität des 21. Jahrhunderts. 

Worauf kommt es also heute an?

Die Umstellung auf nachhaltiges Fassadendesign ist „oberflächlich betrachtet“ deutlich subtiler im Vergleich zu den herausragenden Entwicklungen der Vergangenheit. So sieht ein neues Bürogebäude mit Glanzglasfassade anderen Gebäuden aus den 80er Jahren ziemlich ähnlich. Der einzige (große) Unterschied besteht darin, dass das Gebäude quasi als Batterie zur Speicherung der Sonnenenergie dient.

Und Solarfenster sind nur ein Beispiel dafür, wie Fassaden zu wichtigen Komponenten im Rahmen der Aufgabe werden, die Baubranche umweltfreundlicher zu gestalten: Mit auf der Liste stehen auch biomimetisches Design, vertikale Gärten und zahlreiche weitere Energie erzeugende Gebäudehülsen.

Noch wichtiger: Während „umweltfreundliche“ und „Öko“-Konzepte in der Designlandschaft zur Normalität werden, sehen wir uns dazu gezwungen, uns zu fragen, was genau unter einer nachhaltigen Fassade zu verstehen ist: Welche Materialien helfen uns dabei, das Gleichgewicht unseres Planeten wiederzufinden? Wie wird sich die Zusammensetzung und Lieferung von Gebäudeteilen verändern? Und welche Rolle wird das Recycling in dem vermehrt zirkularen Ansatz der Baubranche spielen?

Wir haben „WICONA trifft“ ins Leben gerufen, um einige Antworten darauf zu geben, was die Architektur für uns bereithält, aber auch, um zu inspirieren und eine Diskussion über die unendlichen Möglichkeiten der Gebäude von morgen und darüber hinaus anzuregen. Die Experten, die unsere Städte gestalten, sind heute mehr denn je gefordert, neue, kreative Lösungen zu finden, um die Ästhetik mit den Anforderungen des Umweltschutzes und einer schnell wachsenden Stadtbevölkerung in Einklang zu bringen.

In der aktuellen Folge von „WICONA trifft“ macht sich unser Team auf den Weg nach Kopenhagen, um einen der führenden Fassaden-Designer Europas zu treffen. Steen Elsted Andersen, „Head of Façade Design“ bei Henning Larsen Architects, war in seiner 20-jährigen Berufslaufbahn am Design von Gebäuden wie der Kopenhagener Oper, dem Harpa Konzerthaus & Konferenzzentrum sowie dem Nordea Bank Corporate Center beteiligt.

WICONA trifft Rudi Scheuermann

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