WICONA Energiesparbeschichtung für Aluminiumprofile besteht Qualitätstests

Die innovative low-E-Beschichtung der Hydro Building Systems hat einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Serienproduktion absolviert und die für eine professionelle Vermarktung erforderlichen Qualicoat-Tests bestanden und ist damit ohne Einschränkungen für den Außeneinsatz an Gebäuden verwendbar.

Durch die low-E-Beschichtung kann der U-Wert einer Konstruktion um bis zu
30 % gesenkt werden – ohne das Aluminiumprofil baulich zu ändern. Für diesen Effekt sorgen plättchenförmige metallische Pigmente, die sich beim Schmelzen des Pulverlacks nahe der Oberfläche parallel anordnen. Die Pigmente verringern die Abstrahlung von Wärme durch die Aluminiumkonstruktion und reduzieren auf diese Weise den Wärmeverlust der Gebäudehülle. Diese innovative Oberflächentechnologie wurde in mehrjähriger Forschungsarbeit entwickelt und hat das Potenzial, auch über die Baubranche hinaus Anwendung zu finden. Voraussetzung dafür ist unter anderem ein entsprechendes Qualicoat-Zertifikat (Klasse 1).
Low-E weist eine hohe chemische und mechanische Stabilität auf und erfüllt die hohen Anforderungen der Qualicoat-Prüfung in der Klasse 1. Das bedeutet, dass sie uneingeschränkt für architektonische Außen-anwendungen eingesetzt werden kann.

Tests der chemischen Qualität
Die chemische Qualität wird bei den Qualicoatprüfungen durch den Essigsäure-Salzsprühtest bewertet. Das Ergebnis der nach den Kriterien der EN ISO 9227 Prüfung über einen Zeitraum von 1000 Stunden ergab keinerlei Blasenbildung auf den Beschichtungen. Der zweite Test für die chemische Qualität umfasst die Beanspruchung im Kondenswasser mit schwefel-dioxidhaltiger Atmosphäre (EN ISO 3231). Hier wurden weder eine Unterwanderung der Beschichtung noch Ver-änderungen an den Farben festgestellt. Die Wicona-Beschichtungen erwiesen sich außerdem beständig gegen Mörtel (ASTM D 3260; Mortar test), es gab keine Farbveränderungen und der Mörtel war leicht von der Oberfläche zu entfernen. Im Schnellbewitterungstest nach EN ISO 11341 wurden die Beschichtungen 1000 Stunden bewittert, festgestellt wurde ein Glanzverlust von 30 Prozent, die Norm erlaubt maximal 50 Prozent. Experten halten allerdings die Prüfmethode nach EN ISO 2813 für nicht sehr geeignet bei metallische Pulverbeschichtungen.

Tests der mechanischen Stabilität
Um den Qualicoat-Kriterien für mechanische Stabilität zu entsprechen, mussten die Beschichtungen die Kugelschlagprüfung (Impact test) und den Dornbiegeversuch nach EN ISO 1519 (Bend test) bestehen. Bei-des gelang ohne Beanstandungen, es gab weder eine Rissbildung noch optische Ablösungen der Oberflächen.

Schließlich wurde bei den Beschichtungen zusätzlich noch ein so genannter „Florida-Test“ über zwölf Monate durchgeführt. Die Oberflächen müssen diesen Zeitraum unbeschadet und mit nur minimalen, fest definierten Veränderungen an der Beschichtungsoberfläche be-stehen, damit sie als hochwetterfest eingestuft werden. Bei diesem speziellen Test werden beschichtete Aluminiumbleche für die Außen-anwendung hinsichtlich ihres Verhaltens auf Restglanzhaltung und Farbtonstabilität unter der natürlichen, hohen UV-Belastung im US-Bundesstaat Florida geprüft. Auch dieser Test wurde bestanden.

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